05.08.2025
Catering mit Aussicht: Diese 5 Dinge musst du beachten
Inhaltsverzeichnis
1. Transport & Logistik: Anlieferung clever planen
Was viele nicht bedenken: Was auf einer Rooftop-Terrasse oder an einem Seeufer glänzt, muss erstmal dorthin gebracht werden. Und zwar oft durch enge Treppenhäuser, über schmale Lieferwege oder per Aufzug. Dazu kommen meist noch knappe Zeitfenster für Anlieferung und Aufbau.
Prüfe daher im Vorfeld genau, wie gut deine Location zugänglich ist: Gibt es einen geeigneten Lastenaufzug? Passen große Transportboxen oder Catering-Kühlbehälter durch alle Türen oder in den Aufzug? Oder muss schweres Equipment wie beispielsweise eine mobile Bar am Ende sogar mit einem Kran aufs Dach gehoben werden?
Neben den Speisen und Getränken musst du auch an zusätzliches Equipment denken: Überdachungsmöglichkeiten, mobile Küchentechnik, Buffet- oder Getränkestationen sowie Tische und gegebenenfalls auch das Geschirr wollen sicher und rechtzeitig angeliefert werden. Ein professioneller Caterer plant all das mit dir gemeinsam durch, achtet auf den Zeitplan sowie zeitliche Einschränkungen und sorgt dafür, dass alles bereit ist, sobald der erste Gast eintrifft.
2. Kühlung & Lagerung: So bleibt alles frisch
Die größte Herausforderung beim Outdoor-Catering? Speisen und Getränke müssen auch bei 30 Grad, direkter Sonneneinstrahlung oder kühlem Wind frisch bleiben und ihre Temperatur halten. Viele Rooftop-Locations und Locations am See verfügen über keine eigenen Kühlmöglichkeiten oder Lagerräume, weshalb eine mobile Kühlung meist unverzichtbar ist.
Plane unbedingt externe Kühlschränke oder Kühlanhänger ein. Dein Caterer sollte entsprechend ausgestattet sein und zuverlässige Technik mitbringen. Besonders bei frischen Salaten, Fisch, Fleisch oder empfindlichen Desserts kann fehlende Kühlung nicht nur den Geschmack beeinträchtigen, sondern auch hygienisch problematisch werden.
Checke außerdem, ob es auf dem Gelände geeignete Stellflächen gibt: Stromanschlüsse, wettergeschützte Bereiche oder eine schattige Lagerzone sind häufig entscheidend. Berücksichtige auch, dass nicht alle Speisen für lange Buffets unter freiem Himmel geeignet sind. Empfindliche Vorspeisen oder Desserts lassen sich besser frisch portionieren oder erst kurz vor dem Servieren bereitstellen.
3. Mobile Küche & Ausstattung: Flexibel bleiben
Nicht jede Location verfügt über eine voll ausgestattete Küche. Auf vielen Dächern oder Seeterrassen gibt es oft nur das nötigste oder manchmal sogar gar nichts. Dein Caterer muss daher in der Lage sein, unabhängig vor Ort zu arbeiten und das nötige Equipment selbst mitzubringen.
Mobile Kochstationen, Grills oder Backöfen sind ideal, wenn Speisen direkt vor Ort frisch zubereitet werden. So bleibt die Qualität hoch und das Essen kommt heiß auf den Teller. Achte darauf, dass dein Dienstleister Erfahrung mit solchen mobilen Lösungen hat und auch bei Wind oder Regen professionell arbeiten kann.
Auch die Versorgung mit Wasser und Strom solltest du frühzeitig klären: Woher bekommt das Team Wasser für die Küche oder die mobile Spülstation? Wo kann die Technik sicher angeschlossen werden? Und wie ist der Plan B, wenn der Strom ausfällt?
Vergiss nicht die oft unterschätzte Müllentsorgung: Bei Outdoor-Events fällt meist mehr Abfall an als in festen Räumen. Ein professioneller Caterer sorgt dafür, dass Mülltrennung, Entsorgung und Abtransport von Anfang an klar geregelt sind, damit du nicht selbst Müllsäcke durchs Treppenhaus tragen musst. Andernfalls kannst du für dein Event einen professionellen Dienstleister für Müllentsorgung und Recycling buchen.
4. Wind & Wetter: Buffets und Gäste schützen
Eine leichte Brise ist auf einem Dach meist angenehm, beim Buffet kann Wind aber schnell zum Problem werden. Servietten fliegen davon, Kerzen gehen aus und Speisen kühlen schneller ab. Plane deshalb Windschutz ein: Zelte, Pavillons oder Windschirme halten Böen ab und schützen empfindliche Speisen.
Auch an plötzlichen Regen oder starke Sonneneinstrahlung solltest du denken. Viele Locations bieten entweder eine feste Überdachung oder zusätzlich mobile Zelte und Pavillons an, die sich flexibel auf dem Gelände platzieren lassen. Ist das nicht möglich, solltest du rechtzeitig Alternativen organisieren oder entsprechendes Equipment anmieten. Das schützt nicht nur dein Essen, sondern auch deine Gäste bei einem plötzlichen Schauer.
Die Präsentation der Speisen sollte ebenfalls wettergerecht sein: Geschlossene Warmhalteboxen, Abdeckungen oder kluge Stationen helfen, Speisen länger frisch zu halten. Ein erfahrener Caterer kennt sich mit Outdoor-Buffets aus und plant Portionsgrößen, Lagerung und Nachschub so, dass auch bei Hitze oder Wind alles appetitlich bleibt.
5. Getränkekonzepte: Passend für Location & Stimmung
Neben dem Essen spielen gerade an heißen Tagen die passenden Getränke eine wichtige Rolle. Gut gekühlte Drinks und eine zuverlässige Versorgung sorgen für entspannte Gäste und die richtige Stimmung. Achte deshalb darauf, dass dein Caterer mobile Bars oder Getränkestationen bereitstellt, die gut erreichbar sind und sich jederzeit unkompliziert nachfüllen lassen.
Insbesondere bei hohen Temperaturen ist es wichtig, genügend Kühlung einzuplanen: Eiswürfel, Kühlboxen oder zusätzliche Kühlschränke helfen, Wein, Bier oder Softdrinks auf angenehmer Temperatur zu halten.
Denk auch an alkoholfreie Alternativen: Säfte, Eistees, Mocktails oder hausgemachte Limonaden kommen besonders gut an und passen perfekt zur sommerlichen Stimmung.
Typische Cateringprobleme: So vermeidest du Stress
Gerade bei Rooftop-Locations und Locations am See treten häufig Probleme beim Catering draußen auf, weil Veranstalter Details unterschätzen oder nicht früh genug klären. Damit dir das nicht passiert, hier drei Punkte, die du unbedingt auf dem Schirm haben solltest:
- 1
Engpässe bei Auf- und Abbau
Enge Zeitpläne, Nachbarn, Sperrzeiten – all das kann dazu führen, dass sich der Auf- oder Abbau deutlich verzögert oder nur unter erschwerten Bedingungen machbar ist. Stimme mit der Location verbindliche Zeitfenster für Anlieferung und Abbau von Technik, Mobiliar und Catering ab. - 2
Genehmigungen
Manche Locations erfordern zusätzliche Genehmigungen, wie etwa bei einer offenen Küche (z. B. Grill). Kläre dies frühzeitig mit dem Locationbetreiber und – falls nötig - mit den Behörden, damit du am Eventtag keine böse Überraschung erlebst. - 3
Kommunikation mit allen Partnern
Halte regelmäßigen Kontakt zu deinem Caterer, dem Locationbetreiber und anderen Dienstleistern. Ein zentraler Ansprechpartner vor Ort spart dir Stress, falls es kurzfristig Änderungen gibt. Ein gutes Team verhindert, dass wichtige Details zwischen Küche, Technik und Deko verloren gehen.
Gut geplant ist halb gewonnen
Rooftop- und Seelocations sorgen für sehr besondere Momente, aber sie verlangen von dir und deinem Cateringpartner eine präzise Planung. Wer frühzeitig Zugänge, Anlieferung, Kühlung, Wetter- und Sicherheitsfragen klärt, kann sich am Tag der Veranstaltung entspannt zurücklehnen und den Ausblick genießen.
Frag bei der Auswahl deines Caterers gezielt nach Outdoor-Erfahrung und besprich früh, wie er mit Wind, Wetter und fehlender Infrastruktur umgeht. So stellst du sicher, dass deine Speisen frisch bleiben, die Technik funktioniert und deine Gäste auch bei Wind, Wetter und Hitze bestens versorgt sind.
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